Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

SOMMERZEITRAFFER

Ein Musikmarathon für Klavier und Vibraphon/Schlagwerk
217 × 25,20 Sekunden ergeben 91,14 Minuten Musik.

Es entsteht ein musikalisches Tagebuch mit Höhen und Tiefen, Längen und Kürzen.

»Vom 28. März bis zum 30. Oktober habe ich im vergangenen Jahr täglich 25,20 Sekunden Musik komponiert, die als Inspirationsquelle das Leben, mein Leben, unser Leben hatte.
Des Öfteren habe ich mich über heftige und unangenehme Ereignisse und Stimmungen gefreut, weil ich wusste, sie werden dem Stück gut tun.
Es gab aber auch Situationen, in denen ich Musik geschrieben habe, die in eine bestimmte Richtung zielte und ich dann dachte, oh je, was wird das wohl für eine Woche.«

Kristín Kristjánsdóttir: Klavier Ralf Kleinehanding:
Komposition, Vibraphon/Schlagwerk

Flyer (PDF)
 

Ev. Pauluskirche Konstanz

FOCUS

Anfang 2019 beeindruckte das SONEMUS Trio mit seinem Programm »ASSONANCE – RESONANCE« mit Werken von Jarrell, Bianchi und Lachenmann das HighNoon-Publikum.

Das neue Programm »Focus« konzentriert sich ganz auf das Verhalten des Klangs im Raum. Damit möchte das Trio einen Fokus auf das Hören erzielen: eine Einkehr, weg von optischer Ablenkung, hin zu einem tiefen Hörerlebnis. In der Akustik der Pauluskirche wird dies besonders zur Geltung kommen. Die ausgewählten Stücke sind ganz unterschiedlichen Charakters. Einerseits erklingen mit dem Element Stille arbeitende Werke wie » … als …I« von Marc Andre, als auch solche hochexplosiven Charakters und ausgezeichnet durch eine hohe Klangdichte, wie »Fterá« von Yann Robins. Ganz speziell für das Konzert in Konstanz wird das SONEMUS Trio Kleinehandings neue Version von seinem Stück »gefasst frei« uraufführen. Das enge Zusammenarbeiten mit beauftragten KomponistInnen ist zum Markenzeichen des Trios geworden: so wird auch das nächste neue Werk von Helga Arias (*1984) im Beisein mit der Komponistin entstehen. Um mithilfe der Stille erzeugte Strukturen und um Kommunikation geht es in diesem Auftragswerk des SONEMUS Trio. 

»Die Stille ist eine der zerbrechlichsten Qualitäten der Musik und doch eine der kraftvollsten, weil sie sowohl im Publikum als auch im Interpreten Entspannung und Spannung erzeugen kann. Das Konzept dieses Stückes besteht darin, Interaktionen zwischen den drei Musikern um ein intimes und persönliches Konzept der Stille herum zu artikulieren, das über das Verhalten der Gruppe als Ensemble hinausgeht.« (Helga Arias) 

Azra Ramić: Klarinette, Bassklarinette
Esther Saladin: Violoncello
Gilles Grimaître: Klavier

Hinweis
Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung.

Flyer (PDF)